Von Selbstverletzung, Alkohol und Suizidgedanken/Versuchen

Zu allererst: ES IST KEINE LÜGE. ALLES IST SO PASSIERT! UND ICH BIN VON ALLEM WEG! DANK DER HILFE MEINER BESTEN FREUNDIN UND PSYCHOLOGEN, DIE ICH AUF EIGENE FAUST GESUCHT HABE!!!! Ich möchte nur noch einmal die Folgen erzählen. Warum und weshalb Transexuelle angst vor dem Outing haben und deshalb sich selbst verletzten oder sich gar selbst umbringen. Die zahlen der Suizide von Transexuellen ist nicht gerade gering. Nur wenige Outen sich. So zum eigentlichem: Wie kommt es zu Selbstverletzung? Wieso trinkt man regelmäßig, obwohl man weiß wie schnell man Alkoholabhängig werden kann? Warum will man sterben? Gibt doch keine Gründe dafür. Ausserdem wird man doch dann für vollkommen verrückt erklärt und wird Zwangseingewiesen?! Und es kann ganz schnell alles aufeinmal passieren. Wie? Das erkläre ich euch nun ganz genau. Warum hab ich angefangen mich Selbst zu verletzten? Was bringt das den Körper bewusst zu zerstören? Kennt ihr das? Ihr habt einmal an etwas Probiert und wollt es immer wieder? zB Euer Lieblingseis? Oder sogar den Ersten Kuss? Wobei man letzteres ja dann immer wieder will. Meine Selbstverletzung fing kurz nach der Pubertät an. Kurz nachdem ich bzw meine Familie und ich nach Hessen gezogen sind. Mein Körper veränderte sich. Keine Freunde. Ein Leben in der Hölle. Es fing alles ganz "Harmlos" mit den Selbstverletzungen an. Ich habe bewusst gegen Harte Gegenstände und Wände geschlagen und getreten. Meine Füße und Hände zum Teil versucht zu zertrümmern. Es waren aber nur Haarisse in den Knochen. Also nichts schlimmes soweit. Ich begann damit mich selbst in den Bauch und gegen die Brust zuschlagen. Ich wollte nciht das sie sich entwickeln. Aber das blieb alles erfolglos. Meine Hilfeschreie wurden nicht erhörht. Wollte sterben. Weil mir keiner Helfen wollte. oder sogar nicht helfen konnte. Habe ja nichts gesagt. Warum auch? Damit aller Welt weiß, das ich eigentlich ein Junge sein will und kein Mädchen? Damit ich das gespöt der Leute ertragen soll? NUR über meine Leiche!!! Dachte ich. Weil ich Lebe in Hessen. Wer ist hier Tolerant? WER in diesem Kuhkaff namens Hessen, ist Tolerant und Akzeptiert eine Transexuelle? Also musste ich ja gehen. In der Hölle oder im Himmel würden sie mich bestimmt akzeptieren so wie ich bin. Ich versuchte mit Medikamenten mich klammheimlich umzubringen. Der Brief war geschrieben und lag in meinem Zimmer. Ich saß daneben. Allerdings, als 13 Jährige ohne Alkohol im haus und schlafmittel brachte das alles nichts. Ich suchte mir also was anderes. Am nächsten Tag lag der brief in der Schublade meines Schreibtisches. Eine anleitung wie man sich einen Strick baut vor mir und das Seil in meiner Hand. Doch bevor ich zu irgendwas kam, wurde ich gestört und sollte irgendwas tun. Meine letzte zuflucht, der Wald in der Nähe. Dort verbrachte ich Stunden. Manchmal auch einen ganzen Tag. Ein baum war sogar mir. Den hatte ich mir mit einem Scharfen Gegenstand makiert. Diesen Besuchte ich Tag ein Tag aus. Dies war die Stelle wo ich mal abschalten und für mich sein konnte. Mit 14 habe ich angefangen mich zu ritzen. Die narben sind immer noch da. verblassen langsam. Ich saß auch einst mit Klinge im Bad, an den Pulsadern angesetzt. Aber geschnitten nicht. Habe vergessen abzuschließen. Blitzschnell war das Teil versteckt und ich raus gegangen und habe so getan als wäre nie was gewesen. So konnte das nicht weiter gehen. Die Hölle auf Erden lebe ich. Ich will ein Junge sein. Aber werde von keinem Akzeptiert. Muss sogar davor fürchten täglich zusammen geschlagen zu werden, falls dies jemals rauskommt. Also muss ich von selbst gehen. Heimlich schlich ich mich raus. Ich wartete auf das nächstbeste Auto. Ich tat so als wenn ich über die Straße wollte und habe das Auto nicht gesehen. ABER wie zu erwarten, die schweine bleiben stehen und brüllen mich an, was das soll. Und ich frage mich, WILL MICH DENN KEINER VON MEINEM LEIDEN ERLÖSEN?! Ich probierte es mehrfach und bei dem Letzten Male zog mich meine ehemalige Klassenlehrerin von der Straße. In dem moment war ich doch glücklich das sie da war. Das sie auf mich acht gab. Sonst tat es ja keiner. Von da an gab es erstmals keine Suizidgedanken. Es war ja jemand für mich da. Wieso sollte ich sterben? Mit 16 begann ich ALkohol zu trinken. Nicht zum Genuss..NEIN, um mich zu zerstören. Um endlich einen Problemlöser zu haben. Es wurde regelmäßiges Trinken. Aber nicht um mich ins Delirium zu saufen. Nein, einfach um bei 3,4,5 Biere abzuschalten. Natürlich alles Heimlich. Wenn es mal so kam, hat mir ein 18 Jähriger paar Kurze Besorgt welche ich mir in den Kopf kippte. Das Rauchen begann und so kombienierte ich. Rauchen und Alkohol als Problemlöser. Das die Schweine(Probleme) schwimmen konnten, ahnte ich nicht. Bis sie einst vor mir standen und sagten: Hallo, wir sind auch noch da. Schnell den Alkohol weg. Bringt nichts. Die schweine können schwimmen. Weder vom Alkohol noch von den Suizidversuchen, wusste jemals einer. Warum auch? Wieso soll ich erklären warum ich das alles getan hab? Warum soll ich mein größtes Geheimnis an die Öffentlichkeit bringen? Bin ich doof? Nein, Ich schütze mich vor der intoleranz der Religösen Menschen hier. Wie oft habe ich Homosexuelle Paare gesehen? Die ihre Hände losließen, nur damit keiner sieht, JA wir sind ein Paar, und wir scheißen auf eure Meinung. Aber ihnen war es unangenehm, als ich das sah. Sie konnten ja nicht ahnen, das ich sie akzeptiere und es gerne sehe, wenn zb Schwule dort sind. Ich freu mich sogar für sie. Aber sie wussten es nicht. Ich hatte es irgendwann Satt. Alles wurde mir zu viel. Stress hier stress da. Ich hatte jede Freie minute nur geschreie und verachtung um mich herum. Ja, das meiste kam von meiner Familie. Bzw von dem Ex Freund meiner Mutter. Wie oft hab ich nachts allein auf dem Balkon gesessen und wollte springen. Ich wollte. Aber konnte nicht. Irgendjemand sah mich immer. Und das konnte ich meiner Mutter nicht antun, vor ihren Augen in den Tod zu springen. Jeder sehnsuchtsvolle Blick auf die Jungs die all das machen konnten was ich nicht konnte, war ja ein Mädchen. Durfte das nicht. Das sollte doch niemals ein Mädchen machen. Einzige Rettung! Meine Traumwelt. Dort war ich immer Der Junge. Der Junge der alles tun konnte. Man nannte mich dort Christian. Christian, dem dem man nichts tun konnte. Der immer seinen Spaß hatte egal was er machte. Der Sein leben auf die Reihe bekam. Der, Christian, der sein leben lebte, wie es kein anderer Tat und der Sehr stolz darauf war leben zu dürfen. Doch in der Realen Welt war ich das kleine Mädchen, was sterben wollte, was sich selbst verletzte, das Mädchen das nie so leben dürfte wie es wollte. Und was dafür bekannt war: HEY das können wir fertig machen. Doch das ich zurückschlagen konnte, ahnte keiner. Ich verschaffte mir durch Satanismus respekt. So wie ich ihn wollte. Ich begann lügen über mich selbst zu erzählen. Diese kamen nie raus. NIE! Wenn ich das so erzähle, denkt man sich auch: UND DIE/DER ist Altenpfleger? JA LEUTE, BIN ICH! Weil ich in dem Job aufblühe. Weil mir dieser Job einfach gefällt! Ich sage auch, JA ICH HABE EINEN GLAUBEN. ABER NICHT SATAN. MEIN GLAUBE LIEGT IN DER GERMANISCHEN UND KELTHISCHEN MYTHOLOGIE! Welchen ich für mich gefunden habe. UND DORT wird man Akzeptiert wie man ist. Und sich nicht verstellen muss. Heute kann ich auch sagen, ja ich will Wiedergeboren werden. ICH WILL NICHT MEHR STERBEN! Die Wende, das ich nicht sterben wollte, kam. Total kurios. Ich habe erfahren, das ein Bekannter sich eine Schmerztablette eingeschmissen hatte, weil er starke Kopfschmerzen und ne Zecke am Kopf hatte. 2-3 Tage später hatte ich das selbe szenario. Ich war mit nem Ehemaligen Klassenkameraden und mit dessen Hund im Wald. Hatte am Abend Kopfschmerzen und schmiss mir eine Tablette ein. Ich wollte nicht einschlafen. Hatte Todesangst. Wollte nicht sterben. Wollte leben. Ich habe meine Mutter gebeten die Nacht auf mich aufzupassen. ICH WAR 17!!!! Meine Mutter so lieb wie sie war, hat es natülich gemacht. Aber ich hab 3/4 der Nacht nicht geschlafen. Am nächsten Morgen total fertig dann in die Schule. Ich sage ja, total dämlich, wenn ich so drüber nachdenke, aber es war so. Man kann mich auch gerne für verrückt halten, aber ich habe mich so damals gefühlt. Um ein abschlißendes Wort zu sprechen: Ja den gedanken im Falschen Körper zu stecken, kann zu selbstverletzung, selbstverstümmelung, Alkoholmissbrauch bis zum Suizidversuch oder vollendeten Suizid gehen. WIR LEIDEN DARUNTER! NICHT AKZEPTIERT ZUR WERDEN!!!! WIR LEBEN IM 21. JAHRHUNDERT!!!! WACHT AUF!!! RELIGION IST KRIEG. UM ES MAL SO ZU SAGEN(obwohl ich nicht dran glaube), WENN GOTT GEWOLLT HÄTTE, DAS IHR SO MIT EUREM MITMENSCHEN(Transexuell, Homosexuell oder gar UNGLÄUBIGE) umgeht, hätte er diese doch NIEMALS erschaffen! Obwohl ich mich dafür grad wirklich selbst schlagen könnte... 1 der 10 gebote: Liebe deines Nächsten! VERDAMMT, darunter zählen ALLE Menschen, Ob schwarz, weiß, Ausländer, Homo-,Bi- oder Transexuell! UND ICH UNTERSCHREIBE EUCH DIESEN SATZ GERNE! WIR SIND NICHT ANDERS ALS ANDERE, NUR WEIL WIR EINEN ANDEREN GLAUBEN ODER SEXUELLE AUSRICHTUNG HABEN!!! WIR HABEN AUCH DAS RECHT AUF LEBEN UND ERST RECHT AUF EIN GLÜCKLICHES LEBEN...OHNE DIE ANGST ZU HABEN, WENN ICH AUS DER TÜRE GEHE, GLEICH UMGEBRACHT ZU WERDEN.(theoretisch gesehen). So das war es erstmal von meiner Seite^^ ich hoffe irgendwo findet sich einer der die selben Probleme hat, selbst Transexuell ist und angst hat sich anderen zu öffnen. ICH BIN als Ansprechpartner gerne da. Hinterlasst einfach einen eintrag im Gästebuch. Ich versuche mich, bei kontaktdaten sofort bei euch zu melden. ^^

17.8.14 14:10, kommentieren

Werbung


Jahre Langes Schweigen - Wenn deine Gedanken dich zerstören

So mein erster Blog! Ich stelle mich Erstmal vor. Mein Name ist eigentlich Jessica. Werde aber Laudii gerufen. Und werde meinen Vornamen, wenn alles glatt läuft und so wie ich das möchte, in Christian umschreiben! Ich bin 19 Jahre alt und beende dieses Jahr meine Ausbildung zum Altenpfleger. Zum eigentlichen: Ich habe Jahrelang mit mir selbst gekämpft. Wusste nicht was mit mir los war. Habe mich selbst nie geliebt. Habe mich selbst immer verachtet. Habe mich selbst nicht akzeptiert. Habe angefangen mich selbst zu verletzten und wollte sogar sterben. Eines Tages habe ich mich hingesetzt und überlegt, was kann es sein, was mich so zerstört. Warum schaue ich anderen Kerlen hinter her obwohl ich selbst einen Freund habe? Warum war ich auf jedes Weib eifersüchtig was mit jedem Kerl abhing aber nicht mit mir? Wieso hab ich immer was mit Jungs gemacht und alles was Mädchen machten verachtet oder gar diese Spielzeuge kaputt gemacht? Warum war ich immer Eifersüchtig auf meinen Kumpel wenn er die coolsten Klamotten hatte? Wieso wollte ich mit 6 Jahren die selben Klamotten wie er anziehen? Wieso? Ich habe an alles gedacht. Das meine Depressionen daran Schuld waren. Das ich einfach nur Krank war. Meine Gedanken und Wünsche waren nicht normal. So war kein Mädchen. So waren doch nur Jungs, so wie ich mich immer verhielt. Nach und nach, und über Jahre konnte ich mir jede einzelne Frage selbst beantworten. Ich wollte so aussehen, wie die Jungs denen ich hinterher geschaut habe. Weiber wollten mit mir nichts zu tun haben, weil ich Weiblich bin/war. Ich fand Spielzeug Autos, Lego und diverse andere Spielsachen immer cooler als Puppen. Ich war Eifersüchtig auf meinen damaligen 6-Jährigen Kumpel, weil er die Sachen tragen durfte. Ich nicht. Weil ich ja ein Mädchen bin/war. Diesen Wunsch dem anderen Geschlecht zugehört zu sein, hege ich seid dem Kindergarten. Als ich selbst entscheiden konnte, was ich für Klamotten anziehe, empfand ich es als eine große Erleichterung. Endlich Jungs Klamotten anziehen, endlich äußerlich als Junge aussehen. Doch der Bruch kam, als meine Familie versuchte mich aus der "Phase" herrauszuholen. Das ich aussehe wie ein Mädchen und nicht wie ein Junge. Jahrelang haben sie es versucht. Jahre lang wollten sie mich verändern. Konnten nicht sehen das sie mich damit mehr und mehr innerlich zerstörten. Doch damit war es nicht genug. Nein, die Pubertät kam! Und ein weiteres einschneidendes Schicksal kam. Meine Geschlechtsorgane entwickelten sich! Somit fingen die selbstverseltzungen an. Immer öfter musste ich ins Krankenhaus weil ich mir diverse Knochen verstaucht oder mir Haarisse zugezogen hatte. Keiner sah, wie ich in Trauer versank. Aber ich konnte mich nicht öffnen. ES ging nicht. Keiner würde mir glauben! Alle glaubten es sei eine Phase, das ich aussehe wie ein Junge/Mann. Aber was ist wenn die Phase nun seid ca 15 Jahren anhält? Was ist wenn diese Phase nie rum geht? Diese "Phase" wird erst dann vorbei sein, wenn ich endlich die Person bin die ich schon immer sein wollte! *Der Nächste Eintrag handelt über die Folgen des Geheimhaltens...Von Alkohol über Selbstverletzung und den versuchen zu Sterben*

31.7.14 21:55, kommentieren